Warteturm Gransee (16775 Gransee)

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Allgemeine Infos zum Wartturm:

Name(n) der Warte:

Warteturm Gransee, Warte Gransee

Stadt, Gemeinde, Kreis:

16775 Gransee, Amt Gransee und Gemeinden,
Landkreis Oberhavel (OHV)

Lage des Turms:

Im ca. 1 km südwestlich der Altstadt auf dem Wartberg im Granseer Stadtwald auf ca. 100m ü.N.N.

GPS-Daten:

52° 59’ 59.46” N und 13° 08’ 27.94” E

Anfahrt / Parken:

Am Grünen Weg (von der L22/Oranienburger Str. über den Meseberger Weg, letztes Stück nur zu Fuß).

Besichtigung:

Aussenbesichtigung jederzeit möglich

Bauzeit:

1365 ?, 14./15. Jahrhundert

weitere Informationen:

Umgestaltung um 1880 (Anfügen der Außentreppe im Sockelbereich u.a.),es handelt sich um den letzten in Brandenburg erhaltenen “klassischen” Wartturm.

Literatur und Quellen:

Broschüre Amt “Gransee und Gemeinden”: Gransee ein Stadtrundgang,
Broschüre der Stadt Gransee: Gransee Stadtführer 1991,
Jan Feustel in: Die Mark Heft 5 1992: Gransee Das unver- fälschte Antlitz einer Ackerbürgerstadt,
Die Bau- und Kunstdenkmäler in der DDR im Bezirk Potsdam 1979

Turmeigenschaften:

Turmart und Baumaterial:

Runder Sockel aus Feldsteinen, darüber in drei Geschossen sich erhebender und leicht verjüngender achteckiger Turmbau, im unteren Teil aus Feldsteinen und acht senkrechtstehenden Backsteinrippen, im oberen Teil nur aus Backstein bestehend (evtl. Später aufgesetzt?). Die zwischen den Backsteinrippen ge-legenen Flächen waren ursprünglich möglicherweise verputzt. Im Inneren führt eine auf einem Backstein- Tonnen-gewölbe laufende Wendeltreppe, deren Trittstufen aus behauenen Feldsteinen besteht, zur Plattform, die von einer festen Brüstung umgeben ist. Seit 2012 ist der Zugang durch eine Gittertür versperrt.

Turm-Maße:

ca. 15m hoch

Eingangshöhe und Maße:

originiale Einstiegsöffnung liegt bei 2,60m Höhe

Besondere Merkmale:

Weitgehend eingewachsen, eine kleine Schneise in Richtung Stadt wird allerdings freigehalten.

Gransee